Die besten Tauchspots der Welt: Hier lohnt sich die Reise

Zeit und Raum lösen sich auf, schweben Taucher in der Endlosigkeit des Ozeans. Doch selbiger verfügt, wie die Landmassen eben auch, über schöne und noch schönere Ecken – nachfolgend die empfehlenswertesten Locations für einen unvergesslichen und erlebnisreichen Tauchurlaub!

1. Komodo

Die kleine Sundainsel gehört nicht nur bezüglich ihrer Unterwasservielfalt zu den Schmuckstücken Indonesiens. Das Eiland ist Heimat des legendären Komodowarans und verzaubert darüber hinaus mit glasklaren Fluten. Vor den schneeweißen, einsamen Stränden wandern mächtige Walhaie vorüber und kugelige Mondfische ziehen bedächtig ihre Kreise. Letztere Spezies ist ausschließlich in tropischen Gewässern zu Hause und bevölkert gerne die atemberaubend bunten und schier endlosen Korallengärten. Da die Meeresströmungen um Komodo nicht ungefährlich sein können, richtet sich dieser Reisetipp speziell an erfahrene Froschmänner.

2. Ningaloo Reef

Mit seiner Gesamtlänge von 250 Kilometern gehört dieses Korallenriff vor der australischen Westküste zu den weitläufigsten des Planeten. Die Unterwassergärten beginnen vielerorts bereits 100 Meter vor der Küste und laden deshalb auch Schnorchler und weniger erfahrene Taucher zum Entdecken ein. Ganz im Norden des Naturwunders richtet sich „Shoeman’s Sting“ im Wasser auf. Die 60 Meter hohe Felsnadel fungiert als Anziehungspunkt für Riff- und Tigerhaie und kann bei Ebbe sogar vom Strand aus gesehen werden. Einen Tauchgang rund um diese an ihrer Spitze lediglich mehr zwei Meter dicke Sehenswürdigkeit zu unternehmen, meint sicherlich ein Urlaubs-Highlight.

3. Turneffe

Das Atoll liegt 32 Kilometer vor der Küste Belizes inmitten des Golfes von Mexiko und repräsentiert ein wahres Paradies für Taucher. Von den Resorts aus werden täglich Tauchsafaris hinüber zu den teils winzigen Nachbarinseln und in kristallklare Buchten unternommen. Ein besonders gerne angesteuertes Ziel hört auf Namen „Black Coral Wall“ und wurde bereits mehrfach zum gesamtamerikanischen Hotspot der Taucherszene gewählt. Der Grund dafür: Hier kann mit dem Großen Hammerhai geschwommen werden. Die gefährdete Art hat sich an die Atolle vor Belize zurückgezogen und scheint sich hier außerordentlich wohlzufühlen.

4. Quadra Island

Wer da glaubt, ausschließlich tropische und warme Tauchreviere hätten viel Beachtung verdient, der irrt. Die arten- und sauerstoffreiche Flora und Fauna vor Kanadas Ufern ist imposant und hat Quadra Island den Status eingebracht, das beste Kaltwassertauchgebiet des Globus zu sein. Gigantische Tangwälder wogen mit der Strömung, die vor allem an der SteilwandRow and be damned“ nicht zu unterschätzen ist. Doch wer umsichtig agiert und Erfahrung besitzt, wird mit Impressionen von vorüberziehenden Seeotter– und Walkolonien belohnt.

5. Bonaire Marine ParkBonaire Riff

Als mittlere der karibischen ABC-Inseln, wartet Bonaire mit einem fabelhaften, submarinen Naturschutzgebiet auf. Passionierte Taucher benötigen eine Genehmigung, um sich ins Wasser plumpsen lassen zu dürfen. Insgesamt gibt es 86 offizielle Hotspots, die sich auch rund um die vorgelagerte Insel Klein-Bonaire verteilen. Alleine 57 unterschiedliche, farbenfrohe Stein- und Weichkorallarten können bestaunt werden – von der fantastisch-exotischen Fischwelt einmal abgesehen!

6. Blue Corner

Die Insel Rock Island gehört zum südpazifischen Staat Palau und ist in ihrer Gänze ein Eldorado für Wassersportler. Weil die Landmasse teilweise überhängend ins Meer abfällt, entstand eine, bedingt durch den idealen Lichteinfall, hervorragend ausgeleuchtete „Ecke“ im Inselfundament. Dieses Areal fungiert gleichzeitig als Schule für Riffhaie, die hier mit etwas Glück zu mehreren Dutzend auftreten.

Große Fische, kleine Paradiese

Die aufgelisteten besten Tauchplätze der Erde entführen leidenschaftliche Froschmänner in die Schönheit der maritimen Hemisphäre. Trotz ihrer Abgeschiedenheit lohnen sie der Reise, verzaubert doch auch die Oberwasserwelt mit stimmungsvollen Aussichten und teils endlosen Stränden.

 

Titelbild: © istock.com – crisod

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