Als zweitgrößte Metropole Spaniens wartet Barcelona mit einer Fülle an Museen, Baudenkmälern und renommierten Theaterhäusern auf. Dass die katalonische City gleichzeitig am feinen Sandstrand des Mittelmeeres liegt, macht sie zu einem Eldorado für Sonnenanbeter, Sandburgenkonstrukteure und Müßiggänger!
Zwischen Kolumbus und dem „Brunnen der Wiederkehr“
Die Las Ramblas ist die wohl berühmteste Straße der Stadt. Sie verbindet den Hafen, genauer gesagt die Statue des Christoph Kolumbus mit der Downtown und passiert dabei idyllische Häuserzeilen, pulsierende Märkte und schicke Straßencafés. Flanieren sie Reisende entlang, begegnen selbigen bekannte Highlights:
- das weltberühmte Gran Teatre del Liceu
- der quirlige Mercat de la Boqueria
- die majestätische Placa Reial
- und der Font de Canaletes.
Letztgenanntes Must-See ist ein kleiner, vermeintlich unscheinbarer Brunnen auf der Placa de Catalunya, der abschließenden Freifläche der Las Ramblas. Entscheidet der FC Barcelona ein Fußballspiel für sich, feiern dort die Fans des Vereins. Doch der Brunnen zieht auch erklärte Sportmuffel wie magisch an. Eine Legende besagt nämlich, dass wer einmal das Wasser des Trinkbrunnens gekostet hat, wieder nach Barcelona zurückkehrt!
Video: Städtereisen – Barcelona
Kulturelle Höhepunkte: Gaudi, Picasso und ganz viel Modernisme
Seit 1882 wird an der Sagrada Familia, dem auffälligsten Gotteshaus Barcelonas gebaut. Obwohl Gaudis Meisterstück noch immer eine Baustelle ist, darf sie natürlich bei keiner Sightseeingtour fehlen. Das katalonische Architektengenie hat der City indes noch mehr sehenswerte Gebäude geschenkt. Sie alle sind im Stile des um die Jahrhundertwende so populären Modernisme gehalten und versprühen einen eigenwilligen, leicht verschrobenen Charme.
Das „Casa Milà“, der palmengesäumte „Park Güell“ und das „Casa Batlló“, Gaudis wohl schönste Schöpfung, zählen dieser Tage zu den Wahrzeichen der Metropole. Kulturinteressierten sei außerdem der Besuch des „Museu Picasso“ empfohlen. Die Ausstellung konzentriert sich hauptsächlich auf die Jugendwerke des weltberühmten Malers. Direkt an der Placa Reial lässt das Historische Museum in die Vergangenheit der Region eintauchen – im Untergeschoss erwartet die Reisenden eine 4000 Quadratmeter große Ausgrabungsstätte aus römischer Zeit.
Barcelonas Strandschönheit: ein Naherholungsgebiet zum mit der Zunge schnalzen
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln benötigen Touristen allenfalls eine halbe Stunde, um hinaus ans Meeresufer zu gelangen. Der 4,2 Kilometer lange Stadtstrand Barcelonas lockt ab März die ersten Badegäste an und erst Ende Oktober werden die Liegestühle und Sonnenschirme wieder abgebaut. In der Zwischenzeit aalen sich Urlauber und Einheimische in der Sonne, genießen den puderweichen Sand unter den Füßen und wagen den einen oder anderen Sprung ins kühle Nass.
Der innenstadtnäheste Strandabschnitt hört auf den Namen Barceloneta und ist an sonnigen Tagen überaus belebt. In den Lokalitäten entlang der Uferpromenade werden katalonische Köstlichkeiten serviert und in der Brandung tummeln sich Familien, Angestellte, die ihre Mittagspause in Badehosen verbringen und leidenschaftliche Wassersportler. Weniger überfüllt und deshalb unter Genießern besonders beliebt, präsentiert sich Mar Bella, der schöne und weitläufige FKK-Strand Barcelonas.
Die Stadt der vielen Gesichter: Barcelona
Einkaufen, durch Museen schlendern, Opernaufführungen von Weltruf beiwohnen, unverwechselbare Architektur bestaunen und sich dazwischen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen – wer eine Reise nach Barcelona unternimmt, vereint Beachpartys mit Gaudi. In dieser zauberhaften City verschwimmen die Unterschiede zwischen Städtereise, Kulturtrip und Strandurlaub!
Titelbild: © istock.com – David Pereiras Villag
