Bergbahn in Kitzbühl – Ein ganzjährliches Erlebnis

Egal ob die Fahrgäste Skier oder Wanderstiefel an den Füßen tragen – die Bergbahn Kitzbühel entführt Sommer wie Winter in eine der bezauberndsten Alpenregionen. Naturliebhabern wird ermöglicht, die Schönheit Tirols mit allen Sinnen zu inhalieren und Adrenalinjunkies steht der Nervenkitzel der legendären „Streif“ offen.

Kitzbühels Sportberg und dessen fantastischer Rundblick

Der Gaisberg ist 1770 Meter hoch und von Kirchberg aus via Gondelbahn bequem zu erreichen. Im Winter tummeln sich auf ihm Skifahrer, Snowboarder, Freerider und Langläufer. Auch ein Eiskletterpark wurde jüngst eingerichtet und die 3,5 Kilometer lange Rodelstrecke kann bis tief in die Nacht hinein mit dem Schlitten bezwungen werden. Die Flutlichtanlage bescheint natürlich auch den Abfahrtshang, der ebenfalls bis 21.30 Uhr geöffnet ist. Schmilzt der Schnee und nehmen die Matten am „Goasberg“ allmählich ein sattes Grün an, ist es Zeit das Terrain per pedes zu erkunden.

Von der Bergstation aus führt der Panorama- und Almenweg durch das Gaisberg-Joch. Auf neun Kilometern überwindet der Wanderpfad gut 500 Höhenmeter. Es wird eine Gehzeit von zwei bis drei Stunden angegeben – wer mit kleinen Naturentdeckern unterwegs ist, schöpft diese sicherlich voll aus. Am Gipfel angekommen, präsentiert sich der Wilde Kaiser in seiner ganzen Pracht!

Die Heimat der österreichischen Wintersportbegeisterung: Kitzbühel

Obwohl die Alpenrepublik in ihrer Gesamtheit ein Paradies für „Brett’lsportler“ meint, liegt in Tirol der Nabel der skifahrerischen Welt, genauer gesagt am Hahnenkamm. Der 1712 Meter hohe Waldberg hat dem berühmtesten Skirennen der Welt seinen Namen gegeben. Dennoch sind seine Abfahrten nicht nur für absolute Könner geeignet. Auf der „Familienstreif“ werden die drei schwierigsten Passagen der Piste umgangen – was übrig bliebt ist dennoch nichts für Anfänger!

Bergbahn in Kitzbühl

Eltern sowie Kinder müssen einiges an Erfahrung besitzen und sicher im Umgang mit Skiern und Stöcken sein, bevor sich an dieses Abenteuer herangewagt wird. Neben der „Streif“ gehört die „Asten“ zu den beliebtesten Kitzbüheler Hängen. Sind die „Liftler“, sprich die via Lift und Seilbahn agierenden Skifahrer längst zurück in ihren Hotels, wird die „Asten“ für Tourengeher freigegeben. Bis Punkt 23 Uhr gehört die beleuchtete Abfahrt dann den Skiwanderern – erst im Anschluss rückt das Pistenraupen-Ensemble an, um den Hang für den nächsten Tag zu präparieren.

Aufs Horn und im See

Die Installierung sogenannter Speicherseen, die die Beschneiung der Skipisten sichern, vermag Landschaften auch aufzuwerten. Ein hervorragendes Beispiel, dass die nahtlose Integration in die Natur durchaus gelingen kann, repräsentiert das Gewässer auf der Resterhöhe. Von der Bergstation der Panoramabahn Kitzbühel geleitet ein rund 20-minütiger Wanderweg zu diesem hübschen Bergsee, der mit seiner Flachwasserzone zum Planschen, Toben und Entdecken einlädt.

Letzteres lässt sich auch auf dem Karstweg des Kitzbüheler Horns ausgiebig praktizieren. Ein 2,4 Kilometer langer, liebevoll angelegter Rundwanderweg offeriert in die Geschichte der Tiroler Alpen einzutauchen und entführt in die Zeit von vor 450 Millionen Jahren. Der seichte Ozean, der sich damals über ganz Mitteleuropa ausbreitete, nagte Höhlen aus dem Gestein und schenkte dem Horn damit bizarre und spektakuläre Felsformationen. Ein duftender Alpenblumengarten wurde gekonnt in den Karstweg integriert – farbenprächtige blaue Enziane und sattrötlich Almrosen leuchten am Wegesrand.

Video: Bergbahn Kitzbühel

Naturschönheiten haben immer Saison

Ob Schnee und Eis oder Sommersonne und Enzian – Kitzbühel ist immer eine Reise wert und weil die Bergbahn das Erkunden der majestätischen Alpen erleichtert, fühlen sich Gäste jeden Alters im Tiroler Juwel wohl. Ein Kletterpfad für Dreikäsehochs, einsame Winterwanderwege und actionreiche Mountainbike-Trails sorgen für sportliche Vielfalt!

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