Kitesurfen für Anfänger: Action pur an Spaniens Küsten

Eine Mischung aus fliegen, übers Wasser preschen und Wellenreiten – der Kitesurfsport erfreut sich zunehmender Beliebtheit. An den spanischen Hotspots findet jeder motivierte Anfänger hervorragende Bedingungen, um in diese Freizeitvergnüglichkeit hinein zu schnuppern.

Ab nach Fuerteventura: Kiten an der Costa Calma

Der Name ist Programm: die Costa Calma, zu deutsch „ruhige Küste“, repräsentiert den idealen, spanischen Ort, um mit dem Kitesurfen zu beginnen. Mehrere Surf-Schulen entlang des herrlichen Sandstrandes offerieren, unter professioneller Anleitung diesen Sport für sich zu entdecken.

An der Costa Calma, der Ostküste Fuerteventuras existiert ein riesiger Stehbereich. Dort kann sich mit dem Board vertraut gemacht und erste Sicherheit gewonnen werden.

Außerdem sind die Winde in dieser Region die meiste Zeit ablandig. Dies bedeutet, dass nur mäßig große Wellen am Ufer ausrollen. So haben die Sportler ein wenig Zeit, vom Brett aus die Schönheit der Kanareninsel zu inhalieren.

Wer sich bereits sicher genug fühlt, wechselt hinüber auf die Halbinsel Jandia. Dort bläst allzeit ein strammer, surferkompatibler Wind.

Video: Flugübungen mit dem Kite – Kitesurfen Lernen Online

„Die nach dem Wind Verrückten“: Tarifa

Die Einheimischen rund um Tarifa nennen die Kitersurfer und Wellenreiter „locos por el viento“, zu deutsch „die Windverrückten“ und tun dies immer mit einem verschmitzten Lächeln. Einerseits erschließt sich ihnen nicht, warum tausende Surfer Jahr für Jahr an die andalusische Küste pilgern, andererseits freuen sie sich natürlich über die vielen Sporttouristen.

Tarifa gehört zu den Epizentren des Kitesurfsports. Obwohl vor der Küste Windstärke sechs bis sieben die Regel ist, fühlen sich auch Anfänger hier wohl.

Dies hat verschiedene Gründe:

  • Der Wind weht äußerst gleichmäßig und lässt sich kalkulieren.
  • Während selbst trainiert wird, kann den Profis über die Schulter geschaut werden.
  • Die hohe Dichte an Kitesurfschulen und Materialverleihern lässt die Herzen von Greenhorns höher schlagen.

Wer sich vor den hohen Windgeschwindigkeiten ängstigt, reist im August an. In diesem Monat flaut die steife Brise traditionell etwas ab.

Wunderschön windig: Teneriffas Kitesurfer-Mekka

El Médano liegt unweit des Airports von Teneriffa und ist deshalb schnell und problemlos zu erreichen. Vor der Küste der kleinen Gemeinde weiten sich fantastische, scheinbar endlose Strände. Der Wind bläst kontinuierlich stark und erschafft so die perfekte Kitesurfer-Kulisse.

Die Kiteschule vor Ort weißt in die Geheimnisse des Sports ein und in den kleinen Beachbars können Erfahrungen mit Gleichgesinnten ausgetauscht und so mancher schöne Sprung ausgiebig gefeiert werden.

Nebst der gleichmäßig anlandenden Wellen sind es die landschaftlich reizvolle Umgebung und die Gastfreundlichkeit, die El Médano zu einem lohnenswerten Reiseziel für Kite-Anfänger erheben.

Kanaren und Tarifa: Spaniens Hotspots sind weltberühmt

Kitesurfen in Spanien bedeutet, mit einigen der bekanntesten und besten Locations des Globus Bekanntschaft zu machen. Sowohl auf allen Kanarischen Inseln wie auch an der Südspitze Andalusiens existiert eine exzellent ausgebaute Infrastruktur, die keine Wünsche offen lässt.

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