Dolce Vita auf einem Yachtcharter in der Toskana

Amore, Vino und Amici… So stellt man sich das Leben in Bella Italia vor – natürlich inklusive der Pizza! Das Land mit der bekannten Stiefel-Form hat Unmengen an kulturellen und natürlichen Highlights für Ihren Urlaub zu bieten, sodass es sich lohnt, das Mittelmeerland auch mal aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Neben Venedig, Rom und Mailand bietet auch die Toskana wunderschöne Orte. Der toskanische Archipel ist einer davon. Wie schön ein Yachtcharter in der Toskana sein kann und was man dort alles entdecken kann ist hier zusammengefasst.

Chartern in der Toskana

In der Region herrschen mediterrane klimatische Bedingungen, die für heiße und trockene Sommer sowie milde, feuchte Winter sorgen. Die beste Reisezeit, um in der Toskana eine Yacht zu chartern, ist daher zwischen April und Oktober.

In den Sommermonaten kann man dabei mit Temperaturen zwischen 25°C und 30°C rechnen. Während der Sommermonate weht der Wind eher schwach bis mäßig aus Nordwesten, daher muss man durchaus manchmal mit Flauten-Perioden rechnen.

Im Spätsommer hingegen wird der Bootscharter in der Toskana vom Mistral unterstützt, der dann beachtliche Stärken erreichen kann.

Der Toskanische Archipel mit seinen sieben Inseln verfügt über eine gute Infrastruktur für die Freizeitschifffahrt. Die Küstenorte der verschiedenen Inseln verfügen über Häfen oder Marinas, die aber meist in einem hohen Preissegment von ca. 100€ pro Nacht liegen.

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Zum Glück mangelt es in diesem Revier nicht an kleinen Buchten, in denen man ankern kann, wenn man sich in der Toskana ein Boot mietet.

Für die Anreise zum Archipel stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn man eine Anreise zu seinem Yachtcharter in der Toskana über den Wolken bevorzugt, ist ein Flug nach Rom, Pisa oder Florenz empfehlenswert.

In jedem Fall muss dabei noch ein Transfer vom Flughafen zum Charterstützpunkt vorgenommen werden, bei dem man die Schönheit der toskanischen Landschaft bewundern kann. Alternativ kann man auch per Auto über den Brennerpass oder St.-Gotthard-Tunnel anreisen – die lange Fahrt wird durch das schöne Alpenpanorama belohnt.

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Der Toskanische Archipel wartet

Die Inselgruppe, bestehend aus den sieben Inseln Elba, Giglio, Ginnutri, Capraia, Pianosa, Montecristo und Gorgona, ist an Diversität kaum zu übertreffen. Jede der einzelnen Inseln hat ihren eigenen Charakter, den es heißt, bei einem Bootscharter in der Toskana zu entdecken.

Der Archipel erstreckt sich halbkreisförmig vor der toskanischen Küste und gehört zum europäischen Pelagos Schutzgebiet für alle Meeressäugetiere.

Doch nicht nur die Natur und die Unterwasserwelt der Inselgruppe können sich sehen lassen, auch das kulturelle Angebot hier ist enorm.

Die Inseln wurden schon in der Antike besiedelt, daher findet man einige architektonische Überreste dieser Zeit, wenn man in der Toskana eine Yacht mietet.

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Die größte Insel liegt zehn Kilometer vor dem Festland und heißt Elba. Berühmt wurde das Eiland als Exil des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte. Daran erinnern auch heute noch viele Villen und Museen auf der Insel.

Hier kann man aber auch schöne, feine Strände sowie kristallklares Wasser vorfinden, in dem man sich bei seinem Yachtcharter in der Toskana erfrischen kann.

Außerdem kann man hier durch die wilde Macchia den Berg Monte Capanne besteigen und auf ca. 1000 Meter Höhe den Ausblick über den Toskanischen Archipel und das Mittelmeer genießen.

Auf der Insel Giglio sind Natur und Kultur im Einklang! Auf dieser Insel kann man die pittoresken Küstenorte wie Giglio Castello entdecken, wenn man in der Toskana ein Boot chartert.

Hier kann man zwischen der geschichtsträchtigen Stadtmauer und den verwinkelten Gassen der Altstadt spazieren und in die Zeit des Mittelalters eintauchen.

Am Strand Campese gibt es die Unterwasserwelt des Meeresnationalparks zu erkunden und die farbenfrohen Fische zu sehen.

Vulkaninsel Capraia – Bestens für Taucher geeignet

Als letztes möchten ist noch die Insel Capraia zu nennen, die vor allem Taucher begeistert. Die einzige Vulkaninsel des Archipels liegt etwa 54 Kilometer vom Festland entfernt und ist die natürlichste Insel der Gruppe.

Mit steilen Klippen, einsamen Stränden und der üppigen Natur kann man hier in völliger Ruhe entspannen. Außerdem kann man mit der Charteryacht natürlich auch die restlichen Inseln des Toskanischen Archipels wie Montechristo, Giannutri, Pianosa oder Gorgona besuchen oder sogar die Überfahrt zur französischen Insel Korsika wagen.

Für letzteres braucht man jedoch eine Bootsversicherung, welche in Italien und Frankreich gültig ist.

Titelbild: ©iStock – Digitalsignal