Es kommt immer mal wieder vor, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene krank aus dem Urlaub zurückkommen. Dies kann unterschiedlichste Gründe haben. Sicherlich ist es im Vorfeld einer Auslandsreise stets ratsam, sich entsprechend vorzubereiten. Aber auch direkt vor Ort kann jeder aktiv dazu beitragen, die Gesundheit auch – oder gerade in der schönsten Zeit des Jahres – zu erhalten. So können gefährliche Krankmacher umgangen werden:
Umfassende Informationen zum Reiseland einholen
Wer unbedarft in ferne Länder reist, der muss sich nicht wundern, wenn er mit Krankheitserregern in Berührung kommt und mit zum Teil gar schweren gesundheitlichen Probleme zu kämpfen hat. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall, vor der Reise die Angaben des Auswärtigen Amtes zu studieren und sich im Zuge dessen über mögliche Gefahren zu informieren. In diesem Zusammenhang ist unter anderem von Epidemien etc. die Rede. Sofern der Urlaub trotz zahlreicher vor Ort aufgetretener Krankheitsfälle angetreten wird, ist es unerlässlich, sich noch in Deutschland adäquat zu impfen und entsprechende Medikamente – sofern möglich – ins Reisegepäck zu legen.
Natürlich kommt es außerdem darauf an, einen ganz besonderen Wert auf umfassende hygienische Maßnahmen zu legen. Nach jedem Toilettengang müssen selbstverständlich die Hände gewaschen werden, wobei nach Möglichkeit nicht die Seife benutzt werden sollte, die vor Ort bereit liegt. Vielmehr dürfen gesundheitsbewusste Urlauber zu mitgebrachten Reinigungs- und Pflegeartikeln greifen. Nur, um sicher zu gehen.
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Bakterien und Krankheitserreger außen vor lassen
Selbst wenn die Region noch so sauber und einladend aussieht: Es ist in vielen Reiseländern von grundlegender Wichtigkeit, vor dem Genuss von Trinkwasser dieses unbedingt abzukochen. Natürlich kann direkt vor Ort beobachtet werden, dass die Einwohner das kühle Nass genießen, ohne es zuvor abkochen zu müssen. In Anbetracht der individuellen Gesundheit sollte dies jedoch für Urlauber kein Anlass für eine nachlässige Vorgehensweise sein.
Ganz im Gegenteil: Wasser ist immer abzukochen. Vor allem dann, wenn kleine Kinder davon trinken. Wissenswert ist darüber hinaus, dass gerade in Sanitärräumen eine Vielzahl an Krankheitserregern vorhanden sein kann. Insofern macht es Sinn, vor dem Benutzen der Toilette den Rand mit mitgebrachten Desinfektionstüchern zu reinigen.
Babys und kleine Kinder schützen
Bei einem Spaziergang über einen Basar liegt die Versuchung nahe, an der einen oder anderen Stelle etwas zu probieren. In der Tat sehen die feilgebotenen Waren oft zu köstlich aus. Trotzdem ist darauf zu achten, die Produkte, wenn sie denn tatsächlich gekauft werden, nicht an Ort und Stelle zu genießen, sondern es ist Vorsicht geboten. Es ist unerlässlich, die Lebensmittel zum einen möglichst nicht roh zu verzehren, sondern sie unbedingt abzukochen. Bestimmt lässt sich aus den Früchten des Landes eine hervorragende Marmelade zaubern.

Zum anderen sollten Lebensmittel gründlichst abgewaschen werden. Überhaupt spielt das Hände waschen eine sehr wesentliche Rolle. Bei der Fahrt in Bussen oder Taxen sollten Urlauber tunlichst vermeiden, mit ihren Händen das Gesicht zu berühren. Wer weiß, welche Keime sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln befinden? Kämen diese mit den empfindlichen Schleimhäuten von Augen, Nase oder Mund in Berührung, könnte sich dies durchaus nachteilig auf die Gesundheit auswirken.
Vorsicht ist die „Mutter der Porzellankiste“
Selbst wenn die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme am Urlaubsort überflüssig oder übertrieben erscheint, so kann sie doch sehr sinnvoll sein. Immer wieder zeigt sich, dass zu häufiges Händewaschen oder die Verwendung von Desinfektionstüchern elementar sein kann, wenn es darum geht, aktiv etwas für die Erhaltung der Gesundheit zu tun.
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